Freya Klier auch in diesem Jahr wieder an der Fürstenbergerschule

Besuch von Frau Klier

Am 25.01.2016 besuchte uns Frau Klier in unserem Musikraum. Nach der Begrüßung präsentierte sie uns eine selbstgedrehte Dokumentation. Darin ging es um das Leben in der DDR und wie es sich von dem Leben im Westen unterschied.

Zu Beginn der zweiten Stunde erzählte sie uns von ihrem Leben. Um uns einen tieferen Einblick in das Schulleben in der DDR zu verschaffen, begrüßten wir uns mit einem Gruß, der auch in der DDR angewendet wurde. Danach berichtete sie noch von ihrer Leidenschaft für die Schauspielerei und ihrem gescheiterten Fluchtversuch nach Schweden. Weil sie eine berühmte Schauspielerin war, hatte sie noch die Chance zu studieren. Sie erzählte uns von ihrer Tochter, die in der DDR aufwuchs. Am Ende des Tages durften wir noch Fragen stellen.

Dieses Projekt war unserer Meinung nach interessanter und lebendiger als der herkömmliche Unterricht, weil man sich besser in die Lage versetzen kann und die Gefühle nachvollziehen kann.

Jordan, Hadi, Ajsel Klasse 9a

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Am Montag, dem 25.01.2016, besuchte uns die DDR-Zeitzeugin Frau Freya Klier.

Sie kommt seit mehreren Jahren einmal im Jahr zu uns an die Schule und erzählt von ihrem Leben in der DDR. Wir verbrachten drei Schulstunden mit ihr. In der ersten Stunde schauten wir einen von ihr und ihrer Tochter gedrehten Film an, der von ihrer Heimatstraße in der DDR nahe der Maurer in Berlin handelte und der DDR Zeitzeugen zu Wort kommen ließ. Sie versuchte bei ihren Erzählungen kein Detail auszulassen, damit wir uns gut in die Situation von damals hineinversetzen konnten. Sie erzählte u. a. von den Begrüßungsnormen in den Schulen und dem Motto der DDR: „Wer aus der Reihe tanzt muss es spüren“. Von ihrer Jugend, einigen Fluchtversuchen, zwei Gefängnisaufenthalte, ihre Abschiebung in die BRD zwei Jahre vor der Maureröffnung und das sie überwacht wurde. Freya Klier war schon in der DDR politisch engagiert. Sie war Produzentin von politisch, kritischen Theaterstücken.

Mittlerweile ist sie schon eine Berühmtheit geworden und wird häufig in Schulen eingeladen, um von ihren Erlebnissen zu berichten.

Es ist bedrückend zu hören, wie man vom eigenen Land unterdrückt und überwacht wurde und oft keinen anderen Ausweg wusste, außer zu fliehen oder sich das Leben zu nehmen.

40 Jahre lang waren das jedes Jahr 5000 Menschen.

Lena Waha, Cagla Öztürk, Esraa El-Ganabi Klasse 10b

Web/ 07.03.2016